Herbert Hofer
floor, wall, body

19. Oktober bis 18. November 2017

 

 

Es sind aktuelle Arbeiten, die sich sowohl auf das Thema Raum im Allgemeinen als auch auf den sehsaal im Besonderen beziehen:
Gezeigt wird, so Herbert Hofer, „die dem Raum abgezogene Haut, leer und hohl zu Boden gesunken, sein Abbild geknittert, geknickt“.

Herbert Hofers Arbeit befasst sich mit den Bedingungen von Erkenntnis, Wahrnehmung und Erinnerung und damit auch mit denen der Teilhabe. Die Gemeinsamkeit des vielseitigen Werks ist die Überlagerung von Wahrnehmungsversionen.

Falten und Knittern sind dabei paradigmatisch für Hofers Strategien. Die Art und Weise, in der (Teil-) Inhalte dabei einander, aber auch sich selbst überlagern, durchdringt Hofers Ideenwelt eben sosehr, wie seine Formensprache vom Anarbeiten gegen die Widerstände des Materials geprägt ist. Im Knittern kommt auch die Haltung zum Ausdruck, den Selbstorganisationen des Materials große Bedeutung einzuräumen, Voraussetzung für Konzeptionen, die auf unüblichen Anwendungen üblicher Medieneigenschaften beruhen, wie das beispielsweise bei der Serie von fotografischen positiv/Negativ-Belichtungen der Fall ist.

Eröffnung: Dr. Silvie Aigner, Kunsthistorikerin
Chefredakteurin der Kunstzeitschrift PARNASS

Finissage:
Künstlerführung & Filmscreening
im Rahmen der Vienna Art Week
Felix Malnig:
„D (Detroit)“, 2007, 16'
Nicole Six & Paul Petritsch:
„Räumliche Maßnahme (1)“, 2002, 28'11'' min