Reconstructing Mariënbad
Mats Dekock

Eröffnung 3. Mai 2016 um 19 Uhr
Eröffnung: Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer- Wiery
Einleitende Worte: Martin Fritz (Kurator, Berater, Publizist)
4. Mai bis 28. Mai 2016

Drei multimediale Skulpturen übersetzen die filmische Raumerfahrung des Filmklassikers „L' Année Dernière à Mariënbad“ von Alain Resnais (1961) in eine künstlerisch-architektonische Form.

→ Video Interview mit Mats Dekock
→ Pressereaktionen
→ Fotodokumentation

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1.
Regard-en-Abyme

Diese Installation kombiniert alle Innenräume aus dem Film miteinander in einem kreisrundem Modell. Durch die Verwendung einer Lochkamera verwandelt sich das langsam rotierende Modell in ein Kinoerlebnis und der Zuseher kann sich wie in einer Endlosschleife durch die leeren Korridore, Räume und Hallen des Films bewegen.

2.
Cinematic Decoupage

ist ein Architekturmodell, das aus einer Serie perfekter Kopien des leeren Hauptkorridors aus „Letztes Jahr in Marienbad“ besteht. Durch Rotation des Modells verwandelt sich jeder Frame in eine animierte Skulptur. Im Auge des Betrachters transformiert sich die solitäre Skulptur in ein lebendiges,organisches Bild.

3.
Disembodied Narrative

ist ein Objekt in Form einer Scheibe, auf die der im Film gesprochene und in Form binärer Codes in horizontale und vertikale Elemente zerlegte Text aufgedruckt wurde. Die Scheibe dreht sich und wird dabei von stroboskopisch beleuchtet. Auf diese Weise verschmelzen die abstrakten Elemente im Auge des Betrachters zu einem lesbaren Text.

Konzept und Umsetzung: Mats Dekock
Mit Unterstützung von: Transmedia Sint-Lukas Brüssel
Management: Werktank (BE) → www.werktank.org

Text → Download PDF
Flyer → Download (PDF)
Trailer → https://vimeo.com/76964617

Mats Dekock  ist belgischer Architekt und Transmedia-Künstler. In seiner künstlerischen Arbeit verschiebt er  den Schwerpunkt des architektonischen Diskurses von der Perspektive des Designers zu jener des Sub­jekts im Raum. Er verwendet weiterhin den Werkzeugkasten der Architektur, artikuliert als Künstler aber vor allem die Subjektivität des Betrachters im Dialog mit dem Raum. Zurzeit lebt und arbeitet Mats Dekock in Wien.
→ www.matsdekock.wix.com

Dank an

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