Ich wohne in der Möglichkeit

Eine Ausstellung der MeisterschülerInnen der Klasse Macketanz
Hochschule für Bildende Künste Dresden

Agnes Barate // Elise Beutner // Wiebke Herrmann // Dominique Hille // Amelie Hüneke // Jan Kunze // Nora Mesaros // Maria Katharina Morgenstern // Lisa Pahlke // Vivien Schlecht

Eröffnung: 8.5.2019
Einführung durch Vitus H. Weh, Kunsthistoriker, Kurator

9.-17. Mai 2019
Öffnungszeiten:
9.-16. Mai, Di-So 14-19 Uhr
17. Mai 11-14 Uhr

Mit diesem Ausstellungsraum betreten Sie eine einzigartige Konstellation von Möglichkeiten. Künstlerische Äußerungen versammeln sich wie in einem Wohnzimmer – abstrakte blaue Farbräume auf dem Boden, die zu ihresgleichen an der Wand aufblicken (Morgenstern, Hünecke, Pahlke) - Fotos, Siebdrucke und die Gesichter lang Verstorbener an der Wand verweisen auf Situationen, die einmal waren, wie Schnipsel aus dem Familienalbum weit entfernter Verwandter (Hille, Kunze, Beutner, Mesaros). Ein Porträt in Öl fügt das lebendige Menschliche hinzu (Herrmann, Barate). Im Kontrast dazu thematisiert das gemalte Interieur die Anwesenheit des Menschen, ohne diesen darzustellen (Schlecht).

Der geringste Gedanke, dessen wir uns bewusst sind, befasst eine Mannigfaltigkeit im Gegenstande in sich.*
Um die eigenen Möglichkeiten in einer Welt zu sehen, in der Reizüberflutung und komplexe Zusammenhänge dominieren, braucht es vor allem eines – Empfindsamkeit. Das Gleichgewicht aus Empfinden und Denken, aus Sinnlichkeit und Vernunft ist die Voraussetzung für ästhetische Freiheit.*

* frei nach Leibniz und Schiller

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