Thomas Renoldner

My Self Portrait Trilogy

Eröffnung am 8. Juni 2021 ab 17 Uhr
um 19 Uhr: einführende Worte von Gerda Lampalzer, Medienkünstlerin

Ausstellungsdauer: 9. bis 18. Juni 2021
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 15 bis 19 Uhr
Thomas Renoldner ist anwesend und freut sich auf Besuch!

Finissage Freitag  18. Juni 2021 ab 19 Uhr
spielt Marie Spaemann – Cello und Stimme

Ausgehend von einer künstlerisch-verfremdenden Auseinandersetzung mit dem Selbst nimmt Thomas Renoldner in MY SELF PORTRAIT TRIOLOGY eine Auslotung von Filmgenres und ihren Grenzen vor. Die drei autonomen Kurzfilme werden im sehsaal als Installation präsentiert und bilden in der Zusammenschau die reflexive Beschreibung eines ereignisreichen Lebensabschnittes von fast 10 Jahren.

SUNNY AFTERNOON beginnt mit einem Rückblick auf Kindheit und Jugend und endet mit einem Blick in die Zukunft, der Renoldner als lächelnden alten Mann darstellt. Damit werden jedoch bereits Sorgen um Ereignisse vorweg genommen, vielleicht sogar vorausgeahnt, die in FUCK THE CANCER ! tagebuchartig komprimiert werden. DONT KNOW WHAT wiederum ist die erste künstlerische Aktivität nach Überwindung dieser Gesundheitskrise und bringt die Freude zum Ausdruck, wieder an einer genussvollen Wahrnehmungswelt teilnehmen zu können.

MY SELF PORTRAIT TRILOGY beinhaltet mit SUNNY AFTERNOON und DONT KNOW WHAT zwei Arbeiten, die unter anderem avantgardefilm-typische Strategien aufgreifen und die Frage stellen, wieviel Humor oder welche Form vom Humor im Avantgardefilm üblicherweise erlaubt ist.

Im sehsaal werden die drei Kurzfilme SUNNY AFTERNOON (2012), FUCK THE CANCER! (short version, 2016/2020) und DONT KNOW WHAT (2019) für diese raumgreifende Installation gleichzeitig projiziert, während die Betrachter*innen den Ton mittels eines Schalters auswählen können.. Dadurch entstehen zufällige Bild-Ton-Kombinationen, die den Filmen neue Bedeutungsebenen und Interpretationsspielräume eröffnen.

ABOUT THOMAS RENOLDNER

Künstler, Filmemacher, Musiker, Lektor, Kurator
Studium der Animation an der Hochschule für Angewandten Künste in Wien, Leiter des Animationslabors an der Akademie der bildenden Künste in Wien seit 2007.Zahlreiche experimentelle, animierte und dokumentarische Kurzfilme seit 1980.Sein letzter Film DONT KNOW WHAT (2019) wurde zu 100 internationalen Festivals eingeladen und erhielt 25 Preisen, darunter den GRAND PRIZE beim Ottawa Animation Festival 2019 (dadurch Oscar Qualifizierung) und den OFF LIMITS AWARDS bei Annecy Animation Festival 2019.

 

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