UNDER THE OUTER SHELL
Blanca Amorós, Judith Grassl, Victoria Iranzo, Daniela Trinkl
Kuratiert von Patrizia Feichter, Sophie Jansen, Lena Schober
Eröffnung
30.09.2025 um 18:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 1.10.-2025-5.10.2025
Mittwoch-Sonntag 15:00-19:00 Uhr
Rahmenprogramm an allen Ausstellungstagen
Als Individuen wickelt uns die Um-Welt in mehrere Hüllen. Sie umgibt uns in Schichten, angefangen bei der Kleidung, sozialen und physischen Räumen, die uns Deckung geben, bis hin zur Erdatmosphäre und dem Universum. Under the Outer Shell verwandelt den Ausstellungsraum in einen Unterschlupf, der von Daniela Trinkls Plastiken sowie Malereien von Blanca Amorós, Victoria Iranzo und Judith Grassl belebt wird. Diese neue Realität zieht uns unter die äußere Oberfläche und stellt beengende Grenzen in Frage.
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Under the outer Shell delves into the layers that surround us, from the corporal to the cosmic. The exhibition space transforms into an otherworldly shelter, inhabited by Daniela Trinkl’s sculptures and paintings of Blanca Amoros, Victoria Iranzo and Judith Grassl. A new reality that immerses us beneath the stratum, questioning the barriers that constrain us.
RAHMENPROGRAMM
Mittwoch, 1.10.2025 | 19:30
Kurzfilm-Screening
mit Filmen von Helen Hideko, Małgorzata Goździk, Felix Krisai und Pipi Fröstl
Donnerstag, 2.10.2025 | 19:00
Kuratorinnenführung
Patrizia Feichter, Sophie Jansen
Freitag, 3.10. 2025 | 19:30
Lesung
Nea Schmidt, Valerie Zichy
Samstag, 4.10.2025 | 20:00
Performance: Let’s Call it Eric
Tobias Roschger, Nelly Matevosyan, Tin Džaferović, Nikola Vukovic
Sonntag, 5.10.2025 | 15:00
Kuratorinnenführung
Patrizia Feichter, Sophie Jansen
Judith Grassl (*1985 Bad Reichenhall, Deutschland, lebt und arbeitet in München)
setzt sich mit dem Körper in unterschiedlichen Raum- und Zeitgefügen auseinander. Ausgehend von der Collage-Technik konzipiert sie verschachtelte Räume, denen Figuren und verschiedene Zeitebenen innewohnen. Die Rezeption und Symbolkraft von Bildern beschäftigen sie ebenso wie gesellschaftliche Transformationsprozesse.
Blanca Amorós (*1990 Elche, Spanien, lebt und arbeitet in Wien)
untersucht die Hülle der eigenen vier Wände und des sozialen Raumes durch eine feministische Linse. Inwiefern ermöglichen häusliches und soziales Umfeld trotz ihrer engen Verwobenheit mit gesellschaftlichen Normen individuelle Entfaltung? Mit Humor und kritischem Blick legt Amorós fest verwurzelte Machtstrukturen offen.
Victoria Iranzo (*1989 Spanien, lebt und arbeitet in Brüssel)
entwirft mit ihren Malereien Zufluchtsorte, die sich den Betrachtenden als Fenster in eine visuelle Traumwelt öffnen. Kleidung als zweite Haut und eine Natur, die ihre Figuren zugleich schützt und begrenzt, bilden zentrale Themen ihres Werks, zu denen sie in ihrer künstlerischen Praxis immer wieder zurückkehrt.
Daniela Trinkl (*1980 Braunau am Inn, lebt und arbeitet in Wien)
untersucht den schöpferischen Drang des Menschen im Spannungsfeld technologischer Entwicklungen. Aus Polyurethanschaum schafft sie organisch anmutende Wesen, die abstoßend, bizarr und faszinierend zugleich wirken. Ihre Überlebensfähigkeit scheint davon abzuhängen, ob sich das Umfeld ihrer annimmt.