Pressematerialien
filmlounge 2020

sehsaal filmlounge 2020
Täuschung und fragment

23. – 25. September 2020, Beginn jeweils 18:00

Eintritt frei

Programmübersicht:

Mi., 23.9. 2020, 18:00 Anna Vasof – how illusion is made
Non stop stop motion. Dokumentarfilm / 2020 /52 min / Englisch
im Anschluss: Anna Vasof im Gespräch mit Brigitte Felderer

Do., 24.9.2020, 18:00 Iris Blauensteiner – zuhause fern des zuhauses
Rast. Dokumentarfilm / 60 min / 2016 / Verschiedene Sprachen (engl. UT)
im Anschluss: Iris Blauensteiner im Gespräch mit Siglinde Lang

Fr., 25.9. 2020, 18:00 Veronika Schubert – auf ein wort
Gute Frage, nächste Frage, 2016, Video, 11 min
Tele-Dialog, 2005, gestrickter Trickfilm, 5:10min
Tintenkiller, 2009, Trickfilm, 4:30 min
In erster Linie, 2016, in Glas gravierte Animation, 5:30 min
Translation, 2017, Zeichentrickfilm, 3:09 min
Contouring, 2019, Muster-Animation, 3:50 min
im Gespräch begleitend: Veronika Schubert mit Siglinde Lang

Anna Vasof: Still aus: how illusion is made
Iris Blauensteiner: Still aus: zuhause fern des zuhauses
Veronika Schubert, Still aus Tele-Dialog, 2005

FOTOS

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Anna Vasof

Anna Vasof

Filmstill aus: Non Stop Stop Motion, Reflective Documentation, 52:09, englisch

 

Anna Vasof

Anna Vasof

Filmstill aus: Non Stop Stop Motion, Reflective Documentation, 52:09, englisch

 

Iris Blauensteiner

Iris Blauensteiner

Filmstill aus: Rast. Dokumentarfilm / 60 min / 2016 / Verschiedene Sprachen (Engl. UT)

Iris Blauensteiner

Iris Blauensteiner

Filmstill aus: Rast. Dokumentarfilm / 60 min / 2016 / Verschiedene Sprachen (Engl. UT)

Veronika Schubert

Veronika Schubert

Filmstill aus: In erster Linie, 2016, in Glas gravierte Animation, 5:30 min

Veronika Schubert

Veronika Schubert

Filmstill aus: Tintenkiller, 2009, Trickfilm, 4:30 min

Filmlounge 2020

filmlounge 2020 Täuschung und Fragment

kuratiert von Siglinde Lang

23.9. 2020 18h: Anna Vasof – how illusion is made

Non stop stop motion. Dokumentarfilm / 2020 /52 min / Englisch

Anna Vasof übernimmt die Rolle des `storyteller´ und reflektiert in 14 Kaptiteln - von Misunderstanding über Speeding up bis zu Everything is an excuse - und reflektiert die von ihr entwickelte Methode Non Stop Stop Motion.

im Anschluss: Anna Vasof im Gespräch mit Brigitte Felderer
Anna Vasof: Still aus: how illusion is made

24.9.2020 18h: Iris Blauensteiner – zuhause fern des zuhauses

Rast. Dokumentarfilm / 60 min / 2016 / Verschiedene Sprachen (engl. UT)

An der Donauufer Autobahn liegen der Campingplatz Wien Neue Donau und der LKW Rastplatz Korneuburg West in geringer Entfernung. Gemeinsam haben die BewohnerInnen dieser Orte eine Tankstelle und ein Bedürfnis: Das Ruhen und Rasten zwischen dem Reisen – die einen im Urlaub, die anderen bei der Arbeit. Ihre täglichen Rituale vor und nach der Rast erzählen Geschichten über die Persönlichkeiten und Situationen der Menschen, die kleine Räume für eine Nacht zu ihrem Zuhause machen, um sich auszuruhen.

im Anschluss: Iris Blauensteiner im Gespräch mit Siglinde Lang
Iris Blauensteiner: Still aus: zuhause fern des zuhauses

25.9. 2020 18h: Veronika Schubert – auf ein wort

Gute Frage, nächste Frage, 2016, Video, 11 min
Tele-Dialog, 2005, gestrickter Trickfilm, 5:10min
Tintenkiller, 2009, Trickfilm, 4:30 min
In erster Linie, 2016, in Glas gravierte Animation, 5:30 min
Translation, 2017, Zeichentrickfilm, 3:09 min
Contouring, 2019, Muster-Animation, 3:50 min

Veronika Schuberts animierten Filmcollagen lenken den Blick auf politische Widersprüche, mediale Floskeln sowie alltägliche Konventionen und transformieren die ausgewählten Sprachausschnitte in unterhaltsame Fragmente von (Schein-) Realitäten, die einen medienkritischen, assoziativen, alternativen Bedeutungsraum eröffnen

im Gespräch begleitend: Veronika Schubert mit Siglinde Lang
Veronika Schubert, Still aus Tele-Dialog, 2005

Trailer

Das sehsaal - Jahresthema 2020 bildet den programmatischen Rahmen für das erstmalige filmlounge-Format: Täuschung und Fragment als zwei Begriffe mit Gegenwartsbezug, die mit der Corona-Krise aktueller denn je sind: `Täuschung´ ist durch die Überflutung mit `fake news´ ein allgegenwärtiger Begriff. Eine Sondierung der Quellen und Informationen ist gekoppelt an Fragestellungen der Relation, Objektivierung und des Subjektbezugs. `Fragment´ bezieht sich auf die zunehmend gesplittete Wahrnehmung unserer Welt durch Beschleunigung, soziale Netzwerke, Datenüberflutung und globale Vernetzung – und die Verarbeitung von Ereignissen, die sich zuweilen nur mehr rudimentär erfassen lassen.

Dem Medium Film kommt in dieser Auseinandersetzung als Dokumentator, Beobachter und kritischer Vermittler eine zentrale Bedeutung zu. Deswegen widmet sich der sehsaal im Herbst 2020 in einer 3-tägigen Filmlounge ausgewählten österreichischen Künstlerinnen und Filmemacherinnen, die aus verschiedenen Perspektiven und in einer fragmentarischer Annäherung (vor)getäuschte als auch täuschende Realitätsabschnitte in den Fokus ihrer Arbeit nehmen. Zuweilen humorvoll und bissig, beängstigend und irritierend, vorführend und verfremdend werden in der filmlounge intensive, assoziative punktuelle und diskursive Blickwinkel auf das Jahresthema ermöglicht. Jeder Filmabend bietet eine Einführung durch die Künstlerinnen sowie einen moderierten, persönlichen und offenen Publikumsdialog im Anschluss bzw. begleitend zu Filmblöcken. Der seh-genuss wird dabei nicht nur mit Gesprächen, sondern auch mit Wein und Brot, Bier und Chips, Wasser und Keksen verbunden.

Wir danken für die Unterstützung:

Reality Max Mixer | Anna Vasof | Filmabend ——— LEIDER ABGESAGT

Filmabend

am 18. März 2020 um 19:30 Uhr

Reality Max Mixer
54 super short films from Anna Vasof
60 Minuten

"I visit several cities and I hit my head on different surfaces."

Freier Eintritt!

Anna Vasof ist Architektin und Medienkünstlerin. 1985 geboren, studierte sie Architektur an der Universität von Thessalien (2010) in Griechenland und Transmedia Art (2014) an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2004 wurden ihre Videos und Kurzfilme auf mehreren Festivals präsentiert, von denen einige ausgezeichnet wurden. Sie schreibt derzeit einen Ph.D. Diplomarbeit über eine Animationstechnik, die sie entwickelt und gleichzeitig daran arbeitet, innovative Mechanismen für die Produktion kritischer Videos, Aktionen und Installationen zu entwerfen und aufzubauen.

„Meine Arbeit ist auf universelle Weise durch ihren Witz und Unfug zugänglich. Es basiert auf echten Experimenten der Kernmechanismen von Bewegung und zeitbasierter Kunst. Ich gehe jeder Frage auf den Grund und beginne bei Null und erfinde die Kernprämissen mit meiner eigenen Perspektive neu. Meine Non-Stop-Stop-Motion-Arbeiten erfinden ein zeitgenössisches erweitertes Kino neu und beschäftigen sich mit der poetischen Mechanik der Beharrlichkeit des Sehens. Meine Arbeiten mit Alltagsgegenständen (Schuhe, Besen, Töpfe usw.) beschäftigen sich mit sozialen Paradoxien und lassen uns eine vertraute Welt aus einer anderen Perspektive betrachten.“ (Anna Vasof)

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