Gunda Gruber

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29.10.2020 – 10.02.2021

Die Ausstellung verschränkt den Realraum mit dem filmischen Raum. Bewegte Bilder überlagern in undurchschaubaren Schichtungen und Facetten die tatsächlichen Begebenheiten; stabile Wahrnehmungserfahrungen können so neu hinterfragt werden.

Die raumgreifende Installation von Gunda Gruber besteht aus einem freistehenden Objekt mit architektonisch-skulpturalen Charakter. Es ist eine fragile Konstruktion aus Holzleisten, die offen und durchlässig erscheint, aber dennoch zu einer Art Projektionsfläche für Video Bilder wird.

Die Künstlerin als (Film)Akteurin greift in die räumliche Struktur ein, wird aber gleichzeitig von dieser verändert und deformiert. Vervielfacht und facettiert erscheint sie an mehreren Stellen der Projektion.

In Gunda Grubers Arbeiten werden räumliche Strukturen multipliziert, geraten in Bewegung und werden durchlässig. Physischer und psychischer Raum durchdringen sich. Konstruktion und Dekonstruktion sind hierbei eng miteinander verknüpft – denn jede Konstruktion ist labil und Veränderungen ausgesetzt. So kann die Arbeit einerseits als Beschäftigung mit dem künstlerischen Arbeitsprozess, andererseits aber auch - aus einem weiteren Blickwinkel heraus - als eine Annäherung an die Instabilität von (Denk-)Systemen und gesellschaftlichen Ordnungen gesehen werden.

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Gunda Gruber

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Gunda Gruber

29.10. – 20.11.2020

Vernissage: Mittwoch, 28. Oktober 2020, 17-21 Uhr
es spricht um 19 Uhr: Tania Hölzl, Kunstwissenschafterin

Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr, 14:00 – 18:00

Finissagenkonzert am 20.11.2020 um 19:30 Uhr
Dieb13: turntable solo

Die Ausstellung verschränkt den Realraum mit dem filmischen Raum. Bewegte Bilder überlagern in undurchschaubaren Schichtungen und Facetten die tatsächlichen Begebenheiten; stabile Wahrnehmungserfahrungen können so neu hinterfragt werden.

Die raumgreifende Installation von Gunda Gruber besteht aus einem freistehenden Objekt mit architektonisch-skulpturalen Charakter. Es ist eine fragile Konstruktion aus Holzleisten, die offen und durchlässig erscheint, aber dennoch zu einer Art Projektionsfläche für Video Bilder wird.

Die Künstlerin als (Film)Akteurin greift in die räumliche Struktur ein, wird aber gleichzeitig von dieser verändert und deformiert. Vervielfacht und facettiert erscheint sie an mehreren Stellen der Projektion.

In Gunda Grubers Arbeiten werden räumliche Strukturen multipliziert, geraten in Bewegung und werden durchlässig. Physischer und psychischer Raum durchdringen sich. Konstruktion und Dekonstruktion sind hierbei eng miteinander verknüpft – denn jede Konstruktion ist labil und Veränderungen ausgesetzt. So kann die Arbeit einerseits als Beschäftigung mit dem künstlerischen Arbeitsprozess, andererseits aber auch - aus einem weiteren Blickwinkel heraus - als eine Annäherung an die Instabilität von (Denk-)Systemen und gesellschaftlichen Ordnungen gesehen werden.

Kurzbiografie Gunda Gruber

1971 geboren, ab 2003 Studium an der Akademie d. bild. Künste in Wien

Ausstellungen (Auswahl)

2005 „avec peinture“ galerie 5020 , salzburg
2008 galerie im traklhaus , salzburg /musee d’art moderne, st. etienne, frankreich
2010 „hanging at poise“ flat 1 , wien
2011 „living on the edge of a silver future“, galerie 5020, salzburg
2011 “I am a work in progress”, galerie periscope, salzburg
2012 „bruchstücke“, galerie eboran, salzburg
2012 „beyond surface“,galerie peithner lichtenfels, wien
2012 „every wall is a door“, jahresausstellung salzburger kunstverein
2013 „salon zeichnung“, stadtgalerie, salzburg
2013 „für die fülle“, jahresausstellung salzburger kunstver-ein
2014 „halt mich fest, frier mich ein, zeig mich her“ , sammlung lenikus, wien
2014 "geordnete verhältnisse", schloß goldegg, land salzburg
2015 "interieur/exterieur" , kunstraum pro arte,hallein
2015 „systemblüten“, galerie 5020,salzburg
2016 „SALÒ“, jahresausstellung salzburger kunstverein
2017 „sinnlos“, deutschvilla, strobl
2017 „modelle #2“, oberösterreichischer kunstverein
2018 „ fast forward rewind“, salzburger kunstverein ,kabinett
2019 „prototypen“, stadtgalerie lehen, salzburg

Über dieb13

dieb13 alias Dieter Kovacic wurde 1973 in Wien geboren. Er ist ein österreichischer Improvisationsmusiker im Bereich Turntablism. Seit den späten 80er Jahren arbeitet er kontinuierlich daran, Kassettenrekorder, Vinyls, CDs und Festplatten zu Instrumenten zu machen. Soloauftritte als Dieb13, Dieb14, Takeshi Fumimoto, Bot, Echelon, Dieter Bohlen. Im Jahr 2000 gründete er http://www.klingt.org, eine auf abstrakte / experimentelle Musik spezialisierte Web-Jukebox, die unveröffentlichte Tracks der verschiedenen Wiener Künstler als kostenloses Audio-on-Demand anbietet.

FOTOS

Abdruck honorarfrei bei Namensnennung. Klick auf die Vorschau öffnet Druckfähiges Foto.

Ctrl + Shift + Z (Atelieransicht), 2020 / Foto: Gunda Gruber
Ctrl + SHIFT + Z (Detail, Atelieransicht), 2020 / Foto: Gunda Gruber
FAST FORWARD REWIND (Salzburger Kunstverein, 2018) Foto: Andrew Phelps
dieb 13 im Jahr 2008 Foto: David Murobi
dieb 13 im Jahr 2013 Foto: Sophie Thun

fake & fragment

fake & fragment

Elisabeth Czihak, Regula Dettwiler, Melanie Dorfer, Gunda Gruber, Herbert Hofer, Matthias Klos, Brigitte Mahlknecht, Liddy Scheffknecht, Michael Wegerer, Fridolin Welte

Eröffnung: 17. Juni 2020 von 17 – 22 Uhr
Human Installation
by Ablate Mountain Productions

Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr, 14:00 – 18:00
Dauer: 17.6.2020 – 11.7.2020

 

Und das war die Geschichte von Anna & Bianca — eine Erzählung von der Sehnsucht nach Berührung in Zeiten der Distanz:

Das Jahresthema des Projektraumes sehsaal lautet „Fake & Fragment“ und verbindet zwei beunruhigende Phänomene, die seit Corona aktueller denn je die Wahrnehmung unserer Lebenswelten prägen: Täuschung ist durch die Überflutung mit fake news und der damit verbundenen Sondierung von Quellen ein allgegenwärtiger Begriff. Fragment bezieht sich auf die zunehmend gesplittete Wahrnehmung unserer digitalen und analogen Welt durch beschleunigte, zuweilen nur mehr bruchstückhaft wahrnehmbare Ereignisse.

Mit der Wiedereröffnung nach der Corona-Schließung wird im sehsaal eine Gruppenausstellung mit künstlerischen Werken gezeigt, die sich diesem Themenkomplex sehr grundlegend nähern und verblüffende Verbindungen zwischen Fiktion und Realität herstellen.

Zum Jahresthema:

Fake als Täuschung, auch Vortäuschung und Blendung, spielt medial als auch in der Architektur, Kunst eine wesentliche Rolle. Speziell in der Kunst(geschichte) reflektiert der Begriff auch das Verhältnis von Original und Kopie, von Realitätsbezügen und vermeintlichen Kontexten und referenziert Fragestellungen zu (Re)Produktion, Aneignung sowie Imitation. Täuschung umfasst aber auch ein Dazwischen von Fantasie und Realität, von Lüge und Wahrheit, von Schein und Sein.

Fragment kann ein Bruchstück, Relikt, Überbleibsel bzw. ein Ab- und Ausschnitt sein, der unvollendet oder lückenhaft (geblieben) ist. Ein Fragment ist nur teilweise erhalten, verweist folglich stets auf etwas `Ganzes´ oder `Größeres´, wobei das Fragmentarische den Blick auf Details und Einzelaspekte zu richten und Komplexität zu reduzieren oder auszublenden vermag. Fragmente können als Reste von Systemen verstanden werden und auch zu neuen Ordnungen zusammen-gesetzt werden.